30.9.2011 #s21 #3009 Gedächtnisprotokoll eines kollektiven Stuttgarter Traumas

Am 1. Oktober 2010 schrieb ich folgendes Gedächtnisprotokoll:

„Ich bin registrierter Parkschützer. Bereits am Vortag zum 30.09.2010 gab es Gerüchte über einen Polizeigroßeinsatz im Stuttgarter Schlossgarten, der um 15 Uhr stattfinden sollte. Am frühen Morgen des 30.09.2010 gab es ernstzunehmende Gerüchte, dass der Einsatz bereits wesentlich früher stattfinden sollte.

Um 10:15 bekam ich eine Alarm-SMS der Parkschützer, dass die Polizei in den Schlossgarten einmarschiert. Also setzte ich mich sofort so, wie ich war, in Anzug und Krawatte in die S-Bahn und war um ca. 10:30 im Schlossgarten. Dort kam gerade die Schülerdemonstration an, wollte offensichtlich weiterziehen, blieb aber dann doch im Schlossgarten, als sie die erste Hundertschaft der Polizei sah, die am Parkeingang der Klett-Passage aufmarschierte. Die Polizisten hatten bereits Helme an der Seite hängen und Schlagstöcke. Sie rannten diagonal auf den Rasen des Schlossgartens und bildeten eine Kette, durch die sie niemanden hindurch ließen. Am Ende der Kette konnte man jedoch ungehindert hinter die Polizisten gelangen. Nach wenigen Minuten rannten die Polizisten zurück zum Platz vor der Klettpassage, sammelten sich und rannten dann in einem flacheren Winkel wieder in den Park. Die Kette war aber kurz und mir war der Sinn und Zweck dieser Kette nicht klar.

Gegen 11:00/11:30 kamen sehr viele weitere Polizisten und stellten unter lautem Protest der anwesenden friedlichen Demonstranten Sperrgitter auf dem Weg auf, der parallel zum ZOB verläuft. Die Gitter versperrten den Weg zum Ausgang Klett-Passage. Um die Gitter entsprechend auszudehnen, wurden auch einige der Bänke, die am Rand des Platzes zum Rasen stehen, abmontiert. Außerdem wurde der Platz zur Klett-Passage mit Gittern abgesperrt. Eine Polizeikette erstreckte sich von hier bis etwa in Höhe des Leitner-Stegs, so dass kein Passant hier mehr hindurch konnte. Alle Passanten, die zur Klett-Passage wollten, mussten um die Kette herum laufen. Die Stimmung war friedlich, wir diskutierten mit den Polizisten, es wurde gesungen, aber natürlich auch immer wieder gepfiffen. Es ging hier überhaupt keine Aggression von den Demonstranten auf Polizisten aus.

Gegen 12:30 liefen immer mehr Demonstranten in Richtung Biergarten, so dass ich mich auch dorthin aufmachte. Es ging das Gerücht, dass die Wasserwerfer, von denen bereits bekannt war, dass sie nach Stuttgart gebracht worden waren, eingesetzt würden. Als ich am Biergarten ankam, waren die Wasserwerfer bereits im Einsatz und zielten auf den Weg vor ihnen, aber auch bereits hier in den Park und auf Bäume. Die Umstehenden skandierten „Aufhören!“ und „Wir sind friedlich, was seid ihr?“ und waren friedlich. Ich habe keine Wasserflaschen noch sonstige Gegenstände auf die Polizisten fliegen sehen und ich habe auch keine Gruppen von Krawallmachern gesehen, sondern nur ganz „normale“ Menschen, junge, alte, alternative und gutbürgerliche. Ich stand mit ihnen etwa in 30 Meter Entfernung zu den Wasserwerfern auf der Straße.

Ich habe gesehen, wie schwarz angezogene Polizisten in Zweier- und Dreierreihen vor den Wasserwerfern mit Tränengas und Schlagstöcken versuchten, den Weg für die Wasserwerfer frei zu machen. Dann folgten Salven aus den Wasserwerfern direkt auf die Menschen, die vor den Wasserwerfern saßen und sich notdürftig mit Planen schützten. Die Wasserwerfer sprühten aber auch auf entferntere Ziele, so auf Personen, die in scheinbar sicherem Abstand auf dem Weg standen (unter anderem auf mich, der ich ca. 30 Meter von den WaWe entfernt stand) , oder auch auf Personen im Park und auf Bäumen. Nach mehreren Salven unter lautem Protest schafften es die Wasserwerfer einige Meter vorzufahren, bevor sie wieder anhielten und die Polizisten davor wieder mit Tränengas auf die Sitzblockierer und die in erster Reihe dahinter stehenden spritzten. Dann folgten wieder die Salven der WaWe. Wir zogen uns immer weiter zurück. Ich sah viele entsetzte Gesichter, eine Frau, die weinend auf dem Weg stand und der Gewalt vor uns zusah, vollkommen durchnässte Menschen, die erschöpft nach hinten wichen, und immer wieder Menschen, die von anderen geführt wurden, weil ihre Augen vom Tränengas gereizt waren.

Gegen 14 Uhr versuchte die Polizei auch den Grünstreifen zwischen dem Weg und dem ZOB zu leeren und rückte am Zaun entlang mit massivem Polizeiaufgebot voran. Auch hier wurde intensiv mit Tränengas gearbeitet, während in der zweiten Reihe viele Polizeikameras auf hohen Stöcken das Treiben filmten. Wir Demonstranten wurden also von der Straße und dem Grünstreifen zwischen Straße und ZOB auf die Wiese des Schlossgartens gedrängt, wobei die Polizei eine Kette am Zaun zum ZOB gebildet hatte und nun geschlossen die Demonstranten vom Weg drängte. Die Wasserwerfer waren weiterhin im Einsatz. Parallel dazu wurde die Umzäunung zum ZOB teilweise abmontiert, so dass immer mehr Polizisten in den Schlossgarten strömen konnten. Nun wurden die Demonstranten nicht mehr nur vom Weg, sondern auch ein großes Stück auf der Wiese des Schlossgartens nach hinten Richtung Planetarium gedrängt. Dies geschah auch wieder unter Zuhilfenahme von Tränengas. Insgesamt sah ich sicher über 50 Menschen, die aufgrund des Tränengases von anderen aus den vorderen Reihen weggeführt wurden. Wir wurden soweit zurückgedrängt, dass die Wasserwerfer gut auf die Wiese des Schlossgartens fuhren konnten. Die lange Polizeikette vor den Wasserwerfern war doppelt aufgestellt und sperrte die Rasenfläche, auf der die Wasserwerfer standen und teilweise immer noch spitzten, bis nach hinten zum Zaun des ZOB weiträumig ab. Auch hier gab es nur lautstarken Protest, ich sah keine Gegenstände fliegen und keine Gewalt, die von Demonstranten ausgegangen wäre.

Hinter der Polizeikette wurden nun Absperrgitter aufgestellt. Als das Gitter stand, stellte sich die Polizei in weniger massiver Kette hinter die Absperrgitter. Gegen 18 Uhr war das Gebiet komplett mit Gittern abgesperrt. Parallel dazu wurden Hebebühnen hinter die Absperrung gefahren, die einige Menschen aus den Baumkronen von den Bäumen zum ZOB holten.

Erschöpft und nass ging ich für eine Stunde nach Hause, um mich umzuziehen und etwas zu essen. Um 19 Uhr war ich wieder im Schlossgarten. An der Situation hatte sich nichts geändert. Die Wasserwerfer waren allerdings nicht mehr im Einsatz, sondern standen drohend auf der Wiese. Es waren sehr viele Demonstranten, die an den Absperrgittern standen und riefen, pfiffen und skandierten. Auch jetzt sah ich keinerlei Gewaltszenen, die von Demonstranten ausgegangen wäre. Es wurde dunkel und die Kerzen um die Bäume, die außerhalb der Polizeisperre standen, wurden angezündet. Außerdem hatte die Polizei Flutlichter aufgestellt, die den gesamten abgesperrten Bereich und auch den Teil dahinter hell erleuchtete. Teilweise wurden auch Strahler in Kopfhöhe aufgestellt, die uns Demonstranten hinter den Gittern stark blenden sollten.

Bis Mitternacht passierte nichts, außer dass es immer mehr Demonstranten wurden. Es wurde laut gerufen, skandiert, Musik gemacht, gesungen. Ich habe viele Menschen gesehen, die weinten, die entsetzt waren wegen des brutalen Polizeieinsatzes. Ich unterhielt mich mit vielen Menschen, die genauso fassungslos waren, wie ich. Um kurz nach Mitternacht schwoll der Lärm der Demonstranten an, als kurz hintereinander zwei Lastwagen mit Greifarmen auf die Wiese fuhren. Gleichzeitig kam ein Polizeitrupp mit durchsichtigen Schilden auf den Rasen gelaufen. Wo diese Aufstellung bezogen, habe ich nicht gesehen, da die Fällmaschinen mit ihrer Arbeit anfingen. Der eine Greifarm wurde ausgefahren, umfasste einen großen Ast des ersten Baumes, sägte ihn ab und legte ihn auf den Boden. Innerhalb weniger Minuten war der erste Baum in dieser Art gefällt. Der zweite Wagen zerkleinerte die Bäume in gröbere Stücke. Ein sehr großer Häcksler wurde auf die Wiese gefahren, so dass in kürzester Zeit die schnell gefällten Bäume zerhäckselt wurden. Die Demonstranten waren wie gelähmt. Wir schrien, pfiffen, ich sah viele Tränen! Und erst jetzt sah ich vielleicht zwei, drei kleine 0,5-Liter-Wasserplastikflaschen in Richtung Polizisten und Bauarbeiter fliegen. Es war ein surrealer Anblick, mitten in der Nacht im Flutlicht unter massivem Polizeiaufgebot und massivem, lautem, aber friedlichem Protest Bäume fallen zu sehen. Der Protest war ohrenbetäubend, aber blieb auch jetzt weiterhin friedlich, auch wenn die Wut der Demonstranten zum Greifen war.

Um zwei Uhr nachts verließ ich niedergeschlagen, wütend und erschöpft den Schlossgarten. Als ich um 8 Uhr früh wieder durch den Schlossgarten zu meiner Arbeit ging, hatten die Fällarbeiten aufgehört, der Häcksler war aber noch in Betrieb und einige Hundert Demonstranten standen noch an den Zäunen.

Stuttgart, den 1. Oktober 2010″

 

Als ich am 1. Oktober die Berichtersattung in der Zeitung und im Fernsehen verfolgte, war ich entsetzt, denn das Berichtete stimmte mit meiner Erfahrung überhaupt nicht überein. Deshalb schrieb ich an all meine Bekannte, Freunde und Familie eine Email, in der ich meine Sicht der Dinge nochmals kurz darlegte:

„Liebe Freunde,

da ja die eigenartigsten Berichte in den Medien kursieren, hier nun der Livebericht aus dem Schlossgarten.

Vorweg: Wir waren friedlich, die Polizei war es nicht!

Ich bin noch immer fassungslos und kämpfe immer wieder mit den Tränen beim Gedanken an die gestrigen Vorkommnisse! Ich bin gestern Vormittag in den Schlossgarten gegangen, weil ich mich als sog. Parkschützer registriert hatte, da ich wirklich nicht möchte, dass die 300 Jahre alten Bäume fallen. Ich verfolgte schon den ganzen Morgen Berichte von anderen Parkschützern, die berichteten, dass auf vielen Autobahnen Hundertschaften aus anderen Bundeländern auf den Weg nach Stuttgart seien. Um 10:00 kam dann per SMS der Parkschützeralarm, dass die erste Polizei im Schlossgarten aufmarschiert sei. Also bin ich gleich los. Zuerst war es ganz friedlich, die Schülerdemonstration zog gerade durch den Schlossgarten und blieb dort dann einfach, anstatt wie vorgesehen auf den Marktplatz weiter zu marschieren. So waren wir recht schnell sehr viele. Die Stimmung war abwartend ruhig, allerdings fuhren unzählige Polizeibusse am Park entlang. Ich unterhielt mich mit einigen Polizisten, die wahrlich keinen fröhlichen Eindruck machten. Aber sie haben sich halt nicht krank gemeldet, sondern taten ihren Dienst.

Nach ein, zwei Stunden, als der Park schon recht bevölkert war, kamen die Wasserwerfer, es war unglaublich. Friedliche Menschen, viele Alte, viele Kinder, Rollstuhlfahrer befanden sich auf dem Weg im Schlossgarten und stellten sich den Polizisten in den Weg. Natürlich gab es auch Sitzblockaden.  Von mir aus waren es keine 30 Meter bis zu den Wasserwerfern. Vor den Wasserwerfern waren Sondereinsatzkommandos der Polizei, komplett martialisch in Schwarz gepanzert mit Helm und Schlagstöcken, die mit Tränengas und Knüppeln den Wasserwerfern den Weg durch den Park freimachten. Natürlich kamen immer wieder Durchsagen, dass der Weg frei zumachen sei, aber der Park gehört uns und wir waren nicht bereit dazu. Die Wasserwerfer sprühten dann wahllos in die Menge und die Demonstranten, die nicht eh schon wegen des Tränengases geflüchtet waren, vor sich einfach weg. Es war ganz entsetzlich! Nach sicher vier Stunden solch schlimmen Theaters (sie frästen sich einfach langsam aber sicher durch die Menschen!) waren sie schließlich bis zur Klettpassage vorgerückt und riegelten einen Teil des Parks mit Zäunen ab. Die Demonstranten blieben weiterhin wirklich erstaunlich friedlich, während die Polizei immer wieder zu Tränengas und Wasserwerfern griff. Wir skandierten laut, viele sangen, einige weinten. Es wurde getrommelt. Und es wurden gottseidank immer mehr Menschen, die am Nachmittag in den Park strömten. Ich war pitschnass, ging gegen 18 Uhr kurz heim, um was zu essen und mich umzuziehen. Dann ging ich wieder in den Park.

Dann passierte bis in die Nacht nichts, die Polizei mit Helm und Knüppel, später sogar mit Schild (?) bewachte die Gitter, fuhren bedrohlich mit den Wasserwerfern hin und her. Wir standen hinter der Absperrung. Es war friedlich, es flogen ganz, ganz vereinzelt mal Kastanien oder noch seltener Wasserflaschen. Ganz sicher flogen keine Steine und keine Rauchbomben und was sonst noch berichtet wird. Wie seit Wochen wurden die Kerzen im Park um die vielen geschmückten Bäume herum wieder angezündet, was sehr schön aussieht. Und dennoch kam ich mir vor wie ein Schwerverbrecher, wenn ich den schwerbewaffneten Polizeiketten gegenüber stand. Es war friedlich und die Polizei wurde gottseidank nicht attackiert, obwohl die Stimmung schon sehr aufgeheizt war – zumal nach den Ergeignissen mit den Schülerdemonstranten, von denen auch zahlreiche verletzt wurden. Um ein Uhr nachts schließlich fuhren zwei Lastwagen mit riesigen Greifarmen auf den taghell erleuchteten abgesperrten Park vor, die beim Greifen auch gleich sägen können, und fingen an, ruck zuck die ersten Bäume abzusägen, legten sie um, schoben sie in einen Schredder und machten Ordnung. Das ging so schnell, das wir nur fassungslos da standen und peifend, schreiend und wütend zuschauten. Welch haarsträubende Provokation! In der Nacht zum 1. Oktober, das Datum, ab dem man Bäume überhaupt fällen darf, das so ohne Notwendigkeit durchzusetzen! Ich verstehe es wirklich nicht. Um zwei Uhr sind wir dann erschöpft und entmutigt heim, bis fünf Uhr haben Sie weiter gefällt.  Heute morgen hatte ich schon freie Sicht auf den Südflügel des Bahnhofs – und der Riesenschredder lief heute morgen um 8 Uhr immer noch. Es hatte die Nacht durchgeregnet und es waren nur noch wenige hundert Durchhaltende da, die aber immer noch standhaft sich ihre Empörung aus der Lunge riefen und pfiffen.

Heute Abend ist die nächste Großdemonstration angesetzt. Leider konnte ich heute tagsüber nicht in den Park, kann ja nicht jeden Tag fehlen. Aber der Schlossgarten sieht jetzt schon furchtbar aus.
Und: wie sollen die Kinder der Schülerdemo, die genehmigt war, Demokratie lernen, wenn sie bei einer Demonstration so behandelt werden?  Unsere Kultusministerin sagte heute, dass Lehrer, die Kinder für die Teilnahme an der Demo ermutigt hätten, mit Disziplinarmaßnahmen rechnen müssten und dass die Schüler, die daran teilgenommen haben, ja Schule geschwänzt hätten und eigentlich in der Schule gewesen sein müssten – nach dem Motto: obwohl genehmigte Demonstration sind sie selbst schuld, wenn ihnen was passiert. Und das von der Kultusministerin! Skandalös!
Ansonsten geht es mir aber gut, bin nur müde und erschöpft, wütend, empört und sehr traurig – und habe immer noch Pfiffe im Ohr.

Fassungslose Grüße“

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25 Antworten zu 30.9.2011 #s21 #3009 Gedächtnisprotokoll eines kollektiven Stuttgarter Traumas

  1. observer schreibt:

    Na lesen Sie einfach mal Ihren blog: Wie unverhältnismäßig die Poizei vorgeht, wie sie Ihre Grundrechte mit Füßen tritt, wie sie wichtigen Fragen (Bauarbeiter ohne Helm!) nicht nachgeht, wie sie albern agiert, wie sie falsch berichtet, falsch einschätzt……Ich frage mich manchmal, was die Polizisten wohl über ihre täglichen Einsätze in ihrer Kantine untereinander reden. Über Kindergartenverhalten, gelegentlichen Unflätigkeiten und dem täglichen „Mütchen kühlen“ einiger selbsternannter Demokratieretter? Wenn da einer in einem blog offen über seine Eindrücke und Einschätzungen berichten würde wie Sie, das wäre ein Aufschrei unter den Parkschützern!!

  2. Zwuckelmann schreibt:

    @Observer: muss ich mich in meinem Blog von Ihnen derart anmachen lassen? Ich glaube nicht! Wenn Ihnen mein Blog nicht passt, drücken Sie bitte möglichst zügig auf das kleine rote Kreuz rechts oben in Ihrem Browserfenster.Vielleicht tröstet es Sie, dass ich ein sehr gutes Verhältnis zur Polizei und zur Einsatzleitung pflege – was sicher nicht der Fall wäre, wenn ich die Grundrechte der Polizei mit Füßen träte.

  3. observer schreibt:

    Hmm….. Sie wundern sich, daß alle immer glauben, Sie hätten was gegen die Polizei. Ich versuche Sie darauf hinzuweisen, woher das kommt. Anmache? Ein bischen Selbstreflexion sollte schon möglich sein- das Thema hatten wir weiter oben schon mal. Sonst laufen sie noch Gefahr, daß ihr gutes Verhältnis zur Polizei nur für Sie so aussieht, weil die Beamten pflichtgemäß sehr höflich sind….

  4. MCBuhl schreibt:

    Arno Nühm, Observer, Weiterbauen, War nicht dabei.Sitzenbleiben ist keine Nötigung. Urteil des höchsten deutschen Gerichts.ObserverDas mit der Reflexion ist so eine Sache, gell. Aber mal zur Sache: Herr Zwuckelmann hat sicherlich nichts gegen eine Polizei, die ihre Aufgabe in rechtsstaatlicher Weise erfüllt. Hier wird der Polizei aber vorgeworfen, dass sie unverhältnismäßig reagiert hat – und im Nachhinein wurde sogar gerichtlich fest gestellt, dass eine einstweilige Verfügung gegen den Vollzug des Baurechts Chancen gehabt hätte, erteilt zu werden, wenn die Bahn dem Gericht nicht Dokumente unterschlagen hätte. Die Baumfällaktion war illegal! Die Polizei hat sich zum Erfüllungsgehilfen gemacht.

  5. Pingback: “Selbst schuld” ist das einzige, was ihnen zum schwarzen Donnerstag einfällt | Zwuckelmanns Meinung

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