27.06.2011 #s21 #StZ „Der Zug fährt weiter“ – aber durch unseren Widerstand nicht mehr viel weiter!

Die PR-Kampagne der Bahn funktioniert auch heute: Armin Käfer kommentiert in der StZ, dass auch trotz fehlendem Testat von SMA der Stresstest bestanden wäre (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zum-stresstest-der-zug-faehrt-weiter.ace0ba08-8db0-412a-b1a2-beab2e0920e0.html). Weiterhin schreibt er: „Das in der Schlichtung vereinbarte Verfahren birgt durchaus noch Risiken für das Projekt insgesamt, aber mutmaßlich keine von existenzieller Dimension.“ Lieber Herr Käfer, genau genommen genügt der Stresstest nicht den Vorgaben der „Schlichtung“, da er sich eben nicht an das vereinbarte Verfahren gehalten hat. Vereinbart war, dass der Stresstest transparent durchgeführt wird. Transparent bedeutet, dass man sich im Vorfeld öffentlich auf die Prämissen einigt und dann für jeden nachvollziehbar ist, wie gerechnet wurde. Dies hat die Bahn bewusst leider nicht gemacht – und spielt mit dem Feuer!

Aus der „Schlichtung“ wissen wir jetzt schon, wie die Erklärungen bei Bekanntgabe der Ergebnisse aussehen werden: Herr Kefer wird charmant und eloquent wie immer erklären, was die Bahn gemacht hat, welche Daten eingeflossen sind, auf welchen Prämissen die Simulation beruhte und was geändert werden müsse, damit der Bahnhof den vorhergesagten Nutzen bringe. Berechtigte kritische Nachfragen im Detail werden von Herrn Kefer weggelächelt, Herr Geißler wird diese Detailfragen als nicht relevant oder als für die Zuschauer zu kompliziert übergehen und am Ende wird die Bahn einen testierten Stresstest haben. Diesen werden die Befürworter von K21 nicht akzeptieren können, weil die Vorgaben aus dem „Schlichterspruch“ eben nicht eingehalten wurden.

Mit einem wird Herr Armin Käfer aber sicher nicht recht haben: der Zug wird nicht weit kommen, denn der Widerstand besteht weiterhin fort und wird nach dem unglaubwürdigen und inakzeptablen Stresstest nur noch massiver werden! Man hat gesagt, man müsse die Gegner „mitnehmen“. Dies wurde ganz offensichtlich wieder verpasst – ich zumindest stehe noch immer dort, wo ich vor einem Jahr stand.

Wer mal einen guten Artikel zur stümperhaften Berichterstattung zu S21 lesen will, sei hierauf verwiesen: http://railomotive.com/2011/06/die-unterhaltungsbranche-gibt-sich-die-ehre/
Und wer die Vorkommnisse von letztem Montag nochmals in einem anderen Licht kommentiert haben möchte, lese folgendes: http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/06/der-kollektive-zorn/#c1690

Wir sehen uns heute um 18 Uhr.

Und weiterhin gilt: Oben bleiben!

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