26.05.2011 #s21 Schuster bestätigt: „Ich bin ein Auslaufmodell“ #autostadt #stuttgart

Inzwischen kann man sich fast ununterbrochen fragen, wo unser lieber OB Schuster lebt. Offenbar nicht mehr in dieser Welt. Anders ist es nicht zu erklären, dass er noch so klare Zeichen und Entwicklungen in „seiner“ Stadt einfach nicht wahrnimmt. Jüngstes Beispiel: Schuster bleibt dabei, „Stuttgart ist und bleibt eine Autostadt!“ (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ob-schuster-stuttgart-ist-und-bleibt-eine-autostadt.85105311-de88-4342-9b19-12c215de6c9a.html)

Lieber Herr Schuster, wie erklären Sie sich, dass Stuttgart einen grün dominierten Stadtrat hat und bei der letzten Landtagswahl die Grünen in Stuttgart die Direktmandate erhielten? Können Sie sich vorstellen, dass die Bürger Stuttgarts keine Lust mehr auf „Autostadt“ haben? Können Sie sich vorstellen, dass es für die Bürger Stuttgarts andere Prioritäten gibt als ungehinderten, wahnsinnigen Individualverkehr? Unter den Folgen Ihres und Ihrer Vorgänger Idee der Autostadt leidet Stuttgart heute noch enorm, aber Sie und Ihre Partei gehören ja bekanntermaßen zu den Unverbesserlichen, was Sie nun einmal mehr bestätigen. Deshalb freue ich mich schon heute auf die nächste OB-Wahl, damit Stuttgart endlich einen Oberbürgermeister bekommt, der mit offenen Augen und offenen Ohren durch seine Stadt geht und nicht in irgendwelchen abgehobenen, welt- und bürgerfremden Sphären weilt. Herr Schuster, Sie sind ein Auslaufmodell, und das ist gut so!

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2 Antworten zu 26.05.2011 #s21 Schuster bestätigt: „Ich bin ein Auslaufmodell“ #autostadt #stuttgart

  1. Weiterbauen schreibt:

    Sie sind gegen Autos und blockieren den Bau eines leistungsfähigen Bahnhofs. Flugverkehr ist wohl auch nicht grün. Wie sollen wir uns denn fortbewegen? Haben sie auch eine Meinung zum Stauseekraftwerk im Schwarzwald, dem Atomausstieg und überirdischen Stromtrassen?

  2. Zwuckelmann schreibt:

    1. bin ich nicht gegen Autos, aber dagegen, dass in Stuttgart alles dem Auto untergeordnet wird. 2. ist ja eben die Leistungsfähigkeit des geplanten Bahnhofs nicht bewiesen – und bisher schien mir der bestehende doch ausreichend zu sein. 3. Flugverkehr ist in der Tat schwierig. Ich bin nicht dafür, ehr Leute ins Flugzeug zu bringen, denn wenn Sie sich die Ökobilanz eines Flugs ansehen, wissen Sie, warum. Das heißt nicht, dass Fliegen per se falsch ist, gerade auf langen Strecken, aber ob ich nun unbedingt von Frankfurt nach München fliegen können muss? Und natürlich habe ich zu den von Ihnen angesprochenen Themen eine Meinung: Speicherkraftwerk im Schwarzwald ist wahrscheinlich notwendig, wenn wir eine ökologischere Energie möchten. Die genauen Fakten sind mir nicht bekannt, so dass ich hierzu im Detail nichts sagen kann. Atomausstieg ja bitte und so schnell wie möglich. Das heißt aber auch, nicht kopflos aus der Atomenergie auszusteigen, sondern vernünftig. Überirdische Stromtrassen sollten vermieden werden und wo möglich und sinnvoll unter die Erde gelegt werden.Übrigens ist das alles nicht ganz so relevant. Der größte Hebel, der Umwelt einen gefallen zu tun, ist zu sparen, und zwar im kleinen. Lichter aus, wo es nicht sein muss; kein Standby; bewusstere Nutzung des Autos; weniger heizen … es kann wirklich ganz einfach sein, wenn man nur will. Einsparpotenzial: über 20% – so viel wie die Atomkraft aktuell liefert.

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