02.03.2011 #s21 #k21 Geben die denn gar keine Ruhe??? NEIN!!! Es lebe das Baustellenfrühstück :-)

Es wird früher hell, es wird wärmer – und der Widerstand früh morgens wird wieder zahlreicher. Heute standen schon wieder zehn K21-Befürworter vor den Toren der S21-Zerstörungsmaschinerie und nervten die Polizei und störten den reibungslosen Ablauf. Um 6:30 kam ein erster Kleintransporter und wollte in die Baustelle einfahren, durfte aber nicht. Wir unterhielten uns auf der Abbiegespur angeregt über den gestrigen Abend in und an der Liederhalle, wo Merkel und Mappus ein schöner Empfang bereitet wurde. Sowohl im Saal als auch um die Liederhalle herum war die Hölle los! Es war laut, es war bunt, das Lügenpack kam kaum zu Wort. Ja, das sind die Bürger in Stuttgart, das ist die Wut in Stuttgart, das sind Wähler in Stuttgart! Das haben Sie geschafft, Herr Mappus! Spalten können Sie!

Beinahe hätten wir vor all den interessanten Berichten zum gestrigen Abend vergessen, dass wir vor einem Kleintransporter standen. Erst als die Polizei mit Kamerwagen, dann auch unser silberner Viersternegeneral kam und uns aufforderte, doch die Straße zu verlassen, wurde uns die Situation wieder bewusst. Die Polizei war sichtlich gereizt, hatte keine Lust, schon wieder mit Blockierern zu tun zu haben, und versuchte einmal mehr, uns schön einzuschüchtern. Wir sollten auf die Seite gehen, andernfalls würden unsere Personalien aufgenommen und wir bekämen einen Platzverweis. Und wir wüssten ja, was passiert, wenn wir trotz Platzverweis nochmals gesichtet würden, dann würden wir nämlich mitgenommen und eingesperrt. Da verstehe er gar keinen Spaß! Da sei er radikal! Und wir würden uns gar nicht vorstellen, wie es in Stuttgarts Zellen aussähe, die würden nämlich nicht geputzt und wir müssten uns in Fäkalien legen. Da verstehe er, der General, wirklich keinen Spaß! Und heute sei er auch nicht freundlich, obwohl er eigentlich schon freundlich sei … Puh, was ein Mist mussten wir uns anhören. Wir blieben aber einfach stehen und es dauerte sicher über eine halbe Stunde, bis dann endlich ein weiterer Polizeibus mit zwei Polizisten kam. Zusätzlich kam dann auch noch ein Pritschenwagen, so dass der General händereibend zu uns kam und meinte, jetzt würde es aber ernst. Wir ließen den Kleintransporter weiterfahren, zwei stellten bzw. setzten sich dann aber doch noch vor den Pritschenwagen. Oh je, das war natürlich zu viel für den General! „Mitnehmen und Personalien aufnehmen!“ war seine Anweisung, wobei er sogar selbst anpackte und einen Sitzblockierer auf die Seite zerrte. Von beiden Sitzblockierern wurden die Personalien aufgenommen, allen anderen wurde mündlich ein kollektiver, nicht sehr präziser und damit sicher nicht korrekter Platzverweis ausgestellt. Wir warteten noch auf die zwei Blockierer, die an einem Polizeibus ihre Angaben machen mussten, und verließen dann gemeinsam den Ort – nicht ohne Freude darüber, dass erst jetzt die angeforderte Verstärkung von drei weiteren Polizeibussen angefahren kam und recht schnell auch wieder wegfuhr.

Bis morgen früh – wann und an welcher Baustelle auch immer 😉

Oben bleiben!

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