26.9.2011 #s21 #cams21 Es geht auch anders bei der Frühstücksdemo am GWM

Heute früh standen wieder 20 Demonstranten am GWM. Und wie immer kamen die Emsländer und die Niederrheiner und wollten ins GWM hinein, konnten aber nicht, weil unsere Demonstration direkt vor der Einfahrt stattfand. Um 6:30 kam dann die Polizei, doch anders als sonst kam keine Ansage der Polizei, kein Großaufgebot, sondern wir wurden Zeugen einer cleveren neuen Idee, die wir der Polizei bereits seit langem vorgeschlagen haben, auf die aber selten eingegangen wurde. Die Bereitschaftspolizei (noch sehr junge Beamte, die noch nicht lange im Dienst sein werden 😉 umstellte kurzerhand die Demonstranten, so dass die Arbeiter ungehindert um diese herumfahren und das linke Tor benutzen konnten. Das war so unkompliziert und ging so geräuschlos von statten, dass es fast schon unheimlich war. Dass die Polizei nahezu jeden Morgen die Möglichkeit hat, die angebliche „Verhinderungsblockade“ so zu umgehen, wurde von den verantwortlichen Einsatzleitern bisher fast immer abgelehnt. Dass es sich laut höchstrichterlichem Urteil um keine Nötigung handelt, wenn die blockierten Fahrzeuge eine andere Möglichkeit haben, zum Ziel zu kommen, habe ich oft genug erwähnt. Wenige Minuten später kam erneut ein Niederrheiner aus der anderen Richtung und wollte schwungvoll ins GWM hineinfahren, konnte aber wieder nicht, da dort Leute standen. Auch hier konnte die Polizei die Aktion wunderbar lösen, indem der Klein-LKW zurücksetzte und einfach das andere, das linke Tor benutzte. Es wäre ja schön, wenn die Polizei in Zukunft nicht immer mit der Brechstange vorginge, sondern häufiger so flexibel wie heute reagierte. Das macht es für alle Beteiligten wesentlich einfacher. Auch ein herausfahrendes Fahrzeug wurde kurzfristig an der Weiterfahrt gehindert, aber auch das wurde schnell und unkompliziert gelöst. Weiter so, Polizei!

Wo heute gebaut wird, weiß ich nicht, aber voraussichtlich im unteren Schlossgarten und sicher später auch direkt am Bahnhof – außer sie schaffen dort wieder in Nacht-und-Nebel-Aktionen weiter, die es ja laut DB nicht mehr geben wird. Aber es wird ja auch nicht über einen Ausstieg nachgedacht, wie man gestern dem Dementie der Bahn auf einen Spiegel-Artikel entnehmen konnte. Das lässt ja hoffen, bei dem Lügenpack.

Update: ein Demonstrant ist offensichtlich von einem Hölscherarbeiter auf dem Fußweg im unteren Schlossgarten angefahren worden. Außer einem Schreck ist dem Demonstranten aber wohl nichts passiert. Der Arbeiter muss daraufhin wohl ziemlich ausgeflippt sein und wurde von Kollegen zurückgehalten. Liebe Hölschers, wie auch immer die Stimmung und Situation ist, gilt dennoch auch und besonders für Euch, dass man nicht auf stehende oder sitzende Personen auffahren darf! Wir sind friedlich, Ihr seid es offenbar nicht!

Update: heute Nacht ist eine Studie von SMA aus dem letzten Jahr an die Öffentlichkeit gekommen, aus der hervor geht, dass S21 nur bedingt bzw. gar nicht zu Fahrzeitverkürzungen führt (http://www.mvi.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/103129/SMA_Resiezeiten_26_11_2010.pdf?command=downloadContent&filename=SMA_Resiezeiten_26_11_2010.pdf) Wie lange will die Politik noch an diesem Quatschprojekt festhalten?

Oben bleiben!

http://www.cams21.de

http://static.bambuser.com/r/player.swf?username=Zwuckelmann

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Eine Antwort zu 26.9.2011 #s21 #cams21 Es geht auch anders bei der Frühstücksdemo am GWM

  1. Karsten schreibt:

    Der Link zur SMA-Studie funktioniert bereits nicht mehr… Hat jemand das Dokument gesichert? Wäre schön…!

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